Katholische Kindertageseinrichtungen Hochsauerland-Waldeck gGmbh
Kath. Kindertageseinrichtung Liebfrauen
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Aller Anfang ist schwer, kann aber leicht gemacht werden!

Willkommen im Kindergarten Liebfrauen Arnsberg

Das neue Kindergartenjahr beginnt immer am 01.August und endet am 31.Juli des Folgejahres. In jeder Gruppe gibt es dann einen Kinderwechsel. Die „Großen“ gehen in die Schule und es kommen die „Neuen“. Eine neue Gruppenkonstellation und das Freunde finden beginnt. Alles ist neu und manches Kind wird sich zum ersten Mal für ein paar Stunden von der Mutter oder dem Vater trennen, es sind spannende erste Tage.

Deshalb haben wir uns (Team, Elternrat und Träger) vor ein paar Jahren für das Berliner Modell entschieden und sehr gute Erfahrungen zur „sanften Eingewöhnung“ gemacht. Gönnen Sie Ihrem Kind und sich diese Erfahrung, es sind 5 Tage in denen wir uns alle besser kennen lernen und Sie Einblicke in den Gruppenalltag  bekommen.

Beim Übergang von der vertrauten Umgebung der Familie in den Kindergarten müssen Kinder enorme Lern- und Anpassungsleistungen erbringen. Sie stellen sich großen Herausforderungen, während sie fremden Menschen begegnen und viel Neues auf noch unbekanntem Terrain entdecken. Umso wichtiger ist es, dass die Eltern den Eingewöhnungsprozess und den Beziehungsaufbau zur Erzieherin aktiv begleiten.Denn durch die Anwesenheit und Unterstützung der Eltern kann das Kind den Übergang verarbeiten. Darüber hinaus können Eltern auf diese Weise erste Kontakte zum pädagogischen Fachpersonal aufbauen. Daher sollte die Beteiligung der Eltern beim Eingewöhnungsprozess ein fester Bestandteil pädagogischer (Qualitäts-) Konzepte in allen Kindergärten sein.


1. und 2. Kindergartentag

An den 2 ersten Kindergartentagen kommt das Kind mit einer Bezugsperson für eine Stunde in die Gruppe. Es ist wichtig, dass Sie die verabredeten Zeiten einhalten, damit jedem Kind seine „ Stunde“ in vollem Maße zusteht.

Die Bezugsperson ist für die Beziehung zuständig, die Erzieherin/der Erzieher für das Spiel. Die Bezugsperson spielt nicht mit dem eigenen oder mit anderen Kindern. Die Bezugsperson kann das Kind auf dem Arm oder auf dem Schoß halten oder das Kind kann neben ihr sitzen, sie lässt es aber gehen, wenn das Kind das möchte.

Die Erzieherin macht für die anderen Kinder Spielangebote und kann das neue Kind unverbindlich dazu einladen. Muss ein Kind noch gewickelt werden, sollte dies einmal während der Stunde stattfinden, die Erzieherin/der Erzieher geht dann mit und ist beim Wickeln zunächst lediglich anwesend.

Nach einer Stunde gehen Bezugsperson und Kind wieder, auch wenn das Kind noch bleiben möchte.


3. und 4. Kindergartentag

Am 3. Tag kommen Bezugsperson  und Kind wie vorher zusammen in die Gruppe, nach einigen Minuten verabschiedet sich die BP und verlässt für maximal 60 Minuten den Raum. Elterncafe im Personalraum.

Beginnt das Kind zu weinen, lässt sich aber leicht trösten, bleibt die Bezugsperson außerhalb der Gruppe. Ist das Kind traurig, bzw. lässt sich nicht leicht trösten, kommt die Bezugsperson zurück.

Gelingt diese Trennung leicht, wird auch am 4 Tag so verfahren, die Trennungszeit kann jedoch ausgedehnt werden (60 Minuten). Die Bezugsperson bleibt noch im Haus. Gelang die kurze Trennung am 3. Tag noch nicht, bleibt die Bezugsperson diesen Tag wie am 1 und 2 Tag in der Gruppe.


5. Kindergartentag

Am 5. Tag erfolgt ein neuer Trennungsversuch. Dadurch kann es vorkommen, dass kurzzeitig 2 oder 3 Bezugspersonen in der Gruppe sind, diese sitzen nicht nebeneinander und unterhalten sich bitte nicht.

Die Aufenthaltsdauer des Kindes in der Einrichtung wird individuell abgesprochen. Danach verlässt die Bezugsperson die Einrichtung, ist aber telefonisch erreichbar.